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Eine liebe Freundin von mir hat uns zum Jahresende einen dauerhaften Kalender mit Bildern aus unserem Herzensland Dänemark geschenkt. Das Bild von Januar stimmt für mich zu 100 %. Ich liebe es am Meer zu sein. Das Wasser, der Himmel, der Strand, die Wellen, Sonnenuntergänge, Sturm.....alles sauge ich immer auf wie ein Schwamm. Für mich ist das Balsam für die Seele.

Als ich das erste mal am Meer war, war ich 17. Ein damaliger Freund machte mit mir und seinem Motorrad eine Spritztour an die holländische Nordsee. Die Fahrt hatte so einige Tücken, an die ich mich heute nicht mehr so genau erinnern kann. Jedenfalls kamen wir erst recht spät am Meer an und ich konnte meinen ersten Sonnenuntergang am Strand erleben. Es war ein wundervoller Moment. Ich war eins mit mir und total überwältigt von diesem Anblick. Mir liefen die Tränen und mein Begleiter verstand die Welt nicht mehr. Ich konnte ihm leider auch gar nicht erklären, was mich so sehr bewegte. Ich verstand es ja selber nicht. 

Unsere Abschlussfahrt von der Schule aus verbrachten wir ebenfalls an der Nordsee. Ich war fasziniert von den Gezeiten und verbrachte jede freie Minute am Strand. Stundenlang konnte ich am Wasser sitzen und zuschauen. 

Gewässer sind seit jeher etwas Wunderschönes für mich. Ob es ein Bach, ein Fluss, ein See oder ein Meer ist. Ich liebe es einfach am Wasser zu sein.

Das Meer sollte ich lange Zeit nicht mehr sehen. 1998 war ich mal für 1 Woche in der Türkei am Meer. Danach musste ich 12 Jahre darauf warten, wieder an einem Strand zu stehen. 

Es war mein erster Urlaub in DK und mein Schatz zeigte mir den Borsmose-Strand. Ein Autostrand. Das war ja schon der Hit. Und als ich dann sah, dass ein älteres Pärchen ins Meer lief, war ich nicht mehr zu halten.

Zu diesem Zeitpunkt steckte ich mitten in einem Burn-Out und es ging mir entsprechend. Ich entledigte mich zum Leidwesen unserer Kinder meiner Klamotten und lief einfach ins Meer hinein. Es war herrlich und zum Glück auch nicht soooooooooooooo kalt. Ich werde nie dieses Gefühl von Seelen waschen vergessen. Alles, was mich zu diesem Zeitpunkt bedrückte, belastete, mir Sorgen bereitete und das Leben schwer machte, war plötzlich bedeutungslos. Nicht mehr wichtig, nicht mehr da. Es gab nur mich, das Meer, die Sonne......sonst nichts. Es hat unglaublich gut getan und mich von allem befreit.

So ist es bis heute geblieben. Wir sind meistens 2 - 3 im Jahr in Dänemark. Und das Meer hat nichts von seiner Faszination auf mich verloren. Wann immer ich kann und das Wetter es zulässt, springe ich rein und wasch mir den Alltagsstress ab. Auch im Winter, wenn ich dann zum Winterbadefestival in Sondervig fahre. Das ist dann zwar nur ein ganz kurzer Moment, aber die Wirkung ist für mich jedes Mal ganz wunderbar. 

Im Juni bin ich wieder in Dänemark und freue mich schon sehr darauf.....zähle schon die Tage bis dahin

 



 
 
 
31.1.17 15:34
 
Letzte Einträge: Feuertaufe oder mein erster Dienst alleine, Karneval in Berlin


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